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Auch unter Pfadfindern gibt es verschiedene Umgangsformen. Wir wollen versuchen euch diese ein wenig näher zu bringen.
Trifft ein Pfadfinder einen anderen Pfadfinder, so grüßt er ihm mit dem Pfadfindergruß. Zum Pfadfindergruß wird die linke Hand gereicht, wobei der kleine Finge abgespreizt wird. Dazu die rechte Hand so gehoben, daß der Daumen auf der Handinnenseite auf dem kleinen Finger zu liegen kommt, Zeige-, Mittel- und Ringfinger gegen den Himmel zeigen. Die linke Hand wird gereicht, weil die linke Seite dem Herzen näher ist, denn der Gruß des Pfadfinders an einen anderen Pfadfinder soll von ganzem Herzen kommen. Die drei emporgestreckten Finger der rechten Hand sollten den Pfadfinder an die drei Teile seines Versprechens (der vorgefertigte und gemeinte Versprechenstext ist heute in der DPSG abgeschafft) erinnern: Seine Pflicht gegen Gott und der Gemeinschaft, seine Pflicht, den Mitmenschen zu helfen, seine Pflicht, das Pfadfindergesetz zu befolgen. Der über den kleinen Finger gelegte Daumen soll zeigen, daß der Stärkere den Schwächeren schützt.
Besonderer Gruß unter Wölflingsmeuten. Ähnlich dem Pfadfindergruß mit dem Unterschied, daß nicht drei, sondern nur zwei Finger der rechten Hand zu einem V gespreizt werden. Damit sind die gespitzten und immer aufmerksamen Wolfsohren gemeint. Ringfinger und kleiner Finger werden vom Daumen gedrückt (der Starke schützt den Schwachen).
Dieser Pfiff dient international bei Pfadfindern als Erkennungszeichen |